Im Dienst verunglückte Soldaten aus MARIAPFARR:
Leider sind vier Soldaten aus MARIAPFARR im Dienst beim Österreichischen Bundesheer der Zweiten Republik verunglückt:

Martin LANKMAYER geb.: 15.6.1979

Am 25. Juli 1999 kommt Martin LANKMAYER aus GÖRIACH während seines Wachdienstes in der STRUCKER-Kaserne TAMSWEG auf tragische Weise, durch Waffenwirkung - ohne Eigenverschulden, ums Leben.
Martin wurde mit militärischen Ehren in MARIAPFARR beigesetzt.

Alois SCHWAIGER geb. 19.03.1965

Am 27. Juni 1984 verstirbt Alois SCHWAIGER jun. im Rahmen einer Bundesheerübung bei einem Flugzeugabsturz. Ein Verrutschen der Ladung verursachte den verhängnisvollen Absturz.
Das Begräbnis fand mit militärischen Ehren in MARIAPFARR statt.

Im Jahre 1985 wurde für die verunglückten Soldaten ein Denkmal nahe der Absturzstelle bei ROTHENSTEIN in KÄRNTEN errichtet.
An der Einweihungsfeier nahm unter Führung des damaligen Bürgermeisters Othmar PURKRABEK auch eine starke Abordnung aus MARIAPFARR teil.
Das Denkmal wurde später wegen der leichteren Erreichbarkeit durch die Angehörigen in die KHEVENHÜLLER-Kaserne nach KLAGENFURT-LENDORF verlegt.

Friedrich PETRITSCH, geb.: 5.07.1948

Am 24. Februar 1968 verunglückt der zum Präsenzdienst eingerückte Fritz PETRITSCH im Dienst.
Fritz war in INNSBRUCK als Kraftfahrer und Funker beim Stabsbataillon 6 eingeteilt. Er verstirbt nach einem Kfz-Unfall in NEUSTIFT bei FALBESON-KLAUSÄUELE im hinteren STUBAITAL durch Ersticken im Schnee.
Fritz wurde am 29. Februar in MARIAPFARR mit militärischen Ehren beigesetzt.

Matthias Bauer geb.: 1.12.1935

Verunglückt am 27. Mai 1959: durch eine fehlerhafte Sprenggranate am Truppenübungsplatz HOCHFILZEN.
Eine zu früh detonierende Granate eines Granatwerfers verletzte 17 Soldaten. Der am Schießen nicht direkt beteiligte Wachtmeister BAUER wird am schwersten verwundet und stirbt am 1. Juni 1959.
Das Begräbnis fand in MARIAPFARR mit militärischen Ehren statt.